Fazit nach 2 Wochen Solo-Reise

Dieser Beitrag ist etwas anders als die vorherigen, liegt mir jedoch sehr am Herzen. Vor meiner Reise bin ich nicht nur auf Zuspruch gestoßen, sondern teilweise auch auf Ablehnung und Menschen in meinem Umfeld, die auf mein Vorhaben mit Unverständnis reagiert haben. Immer wieder kamen Fragen wie: „Ist es nicht gefährlich als alleinreisende Frau?“, „Warum so lange?“, „Kannst du dir das überhaupt leisten?“, „Bist du dann nicht einsam, so ganz allein?“, „Was sagt dein Freund dazu?“. Viele meiner Freunde und meine Familie, haben sich unglaublich für mich gefreut und waren begeistert, andere jedoch begegneten mir mit Fragen voller Sorge oder Verständnislosigkeit. Dies alles hat mich jedoch glücklicherweise nicht davon abgehalten am 4. April 2019 loszuziehen, um mir meinen größten Traum zu erfüllen – warum auch?

Nach 2 Wochen kann ich nun sagen, dass die Zeit bisher der absolute Wahnsinn war und ich meine Entscheidung noch keine Sekunde bereut habe. Manchmal könnte ich vor Glück weinen. Zugegeben die ersten Tage ganz alleine waren sehr seltsam und bei Ankunft ging’s mir zunächst gar nicht gut. Ich reise sehr gern zu zweit und musste mich erstmal daran gewöhnen, die vielen Eindrücken nicht direkt teilen zu können.

Mittlerweile liebe ich es jedoch alleine zu reisen! Ich fühle mich so frei wie nie zuvor und kann tun und lassen, worauf ich gerade Lust habe. Und ganz ehrlich? Ich bin so gut wie nie allein. Überall lernt man super interessante und tolle Menschen kennen. Die meisten begleiten mich meist nur 1-2 Tage, aber mit Vielen bin ich weiterhin in Kontakt. Und wenn ich dann doch mal irgendwo allein bin, dann kann ich auch das in vollen Zügen genießen. Das zum Thema Einsamkeit. Natürlich vermisse ich meine Lieben zu Hause und hätte sie in vielen Momenten gern bei mir. Aber ein halbes Jahr vergeht wirklich schnell, daher habe ich mir fest vorgenommen, jeden Tag in vollen Zügen zu genießen.

Was die Sicherheit als alleinreisende Frau angeht, kann ich euch versichern, dass ich mich bisher zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd unsicher gefühlt habe. Malaysia ist total easy zu bereisen und die Menschen begegneten mir mit viel Respekt. Das kann in anderen Ländern, die folgen werden, natürlich anders sein, aber mit einem gesunden Menschenverstand und der nötigen Vorsicht, muss man sich, denke ich, keine großen Sorgen machen. Letztendlich kann uns überall auf der Welt zu jedem Zeitpunkt etwas passieren. In Hamburg würde ich nachts nicht alleine durch die Straßen laufen und das würde ich hier natürlich auch nicht machen. Also: Alles halb so wild!

Warum mach ich das eigentlich? Weil ich raus musste. Raus aus dem Hamsterrad. Raus aus dem Alltag. Raus aus dem Regen. Raus aus dem Stress. Ich war einfach bereit für ein richtig großes Abenteuer und habe mich so danach gesehnt, weitere Teile dieser Welt zu entdecken. Vielleicht nicht nur die Welt, sondern auch mich selbst.

Ich schicke euch ganz liebe Grüße aus Langkawi und freue mich, dass ihr meinen Blog so fleißig verfolgt. Es macht mir super viel Spaß, die Einträge zu schreiben und euch an meiner Reise teilhaben zu lassen. Und falls jemand von euch zwischen den Zeilen Fernweh bekommt: Traut euch!

Freiheit statt Einsamkeit

6 Kommentare zu „Fazit nach 2 Wochen Solo-Reise

  1. Liebe Juli, das klingt doch so großartig und wir freuen uns schon, dass du so eine wunderschöne Zeit hast. Die Bilder und dein glückliches Gesicht sprechen für sich! Liebe Grüße von der ganzen Bande

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  2. Liebe Juli,
    Schade, dass deiner Entscheidung, mal allein loszureisen, nicht immer positiv begegnet wurde. Davon solltest und hast du dich ja auch nicht unterkriegen lassen. TOLL. Sei stolz auf dich! Genieße es weiterhin.

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  3. Liebe Julika,
    ehrlich, ich war auch beorgt um Dich, aber nun, freue ich mich für Dich, dass Du so schöne und positive Dinge erlebst! liebe Grüße Oma E.

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