San Cristóbal – mein persönlicher Inselfavorit

Ich habe noch nicht genug von den Galápagos – Inseln und fahre daher noch für 6 Tage auf die Insel San Cristóbal. San Cristóbal ist die östlichste, fünftgrößte und älteste der Galápagos-Inseln. Im Vergleich: Während die Inseln Isabela und Fernandina 350.000 Jahre alt sind, ist San Cristóbal bereits stolze 3,5 Millionen Jahre alt. Übrigens ist der englische Name der Insel „Chatham“. Alle Inseln besitzen mindestens 2, jedoch meist 3 – einen spanischen, einen englischen und einen offiziellen ecuadorianischen, von der Regierung vergebenen – Namen.

Schon bei Ankunft am Hafen Puerto Baquerizo Moreno stelle ich fest: Es ist paradiesisch schön und ich fühle mich direkt wohl!

Die Fahnen weisen auf die Nationen hin, die unter den Besuchern am meisten vertreten sind – Deutschland ist natürlich auch am Start

Auch im Gästehaus werde ich sehr herzlich von dem älteren Ehepaar Suzanna und Pepe empfangen. Pepe führt mich abends sogar durch den Ort und zeigt mir, wo ich die besten Touren buchen und günstig einkaufen gehen kann. Er bringt mich zu einem seiner Lieblingsrestautants und lädt mich zum Essen ein – total lieb!

Nachdem ich am nächsten Tag mal so richtig ausgeschlafen hab, mache ich mich mit allerlei Insidertipps von Pepe auf den Weg, um die Insel zu erkunden. Am Hafen tummeln sich die Seelöwen – es sind hier doch tatsächlich noch viel mehr als auf den anderen beiden Inseln. Total irre! Nach einem Zwischen-Lese-Stopp am Playa Mann laufe ich weiter zum Centro de Interpretación, eine Ausstellung, die auf moderne Art und Weise über die Geschichte und Entwicklung der Galápagos-Inseln informiert. Über einen langen Holzsteg erreiche ich einen Aussichtspunkt über die Bucht ‚La Tijeretas‘. Hier werde ich definitiv in den nächsten Tagen nochmal mit meinen Schnorchelsachen vorbeischauen. Ein weiterer Pfad führt mich dann direkt an der Bucht vorbei zum schönen Strand Playa Punta Carola. Hier reihen sich die Seelöwen aneinander oder toben im Wasser. Ein kleines Seehundbaby schmiegt sich an seine Mutter. Ich sitze eine ganze Weile hier und beobachte die niedlichen Tiere bis die Sonne untergeht. An Sonnenuntergängen und Seehunden kann ich mich einfach nicht satt sehen!

Mit Baby – ist das nicht süß?!
Bucht Las Tijeretas
Charles Darwin Statue
Rote Klippenkrabben

Am nächsten Tag laufe ich zum etwas entfernteren Strand La Lobería. Selbstverständlich tummeln sich auch hier die die Seelöwen. Auch im Wasser habe ich das Glück und treffe auf die verspielten Tiere, die mich umkreisen, direkt auf mich zuschwimmen und dann im letzten Augenblick wieder umdrehen. Mit Seelöwen zu schnorcheln/schwimmen ist definitiv eine der schönsten Erfahrungen, die ich jemals machen durfte. Ich habe mich einfach komplett in diese Tiere verliebt. Neben Seelöwen entdecke ich auch noch zahlreiche Meeresschildkröten (4 auf einmal!).

Am Tag darauf wird meine Tour leider abgesagt. Es gibt Probleme mit dem Boot. Naja, ich bin ja noch ein paar Tage hier, dann mache ich den Ausflug eben morgen. Den Vormittag verbringe ich entspannt in der Unterkunft mit Lesen und Reiseplanung und laufe nachmittags dann zur Bucht Las Tijeretas. Diesmal habe ich meine Schnorchelsachen natürlich im Gepäck. Zu sehen gibt’s bis auf einen schwimmenden Iguana nur ein paar Fische. Das Wasser ist mir trotz Wetsuit auch einfach zu kalt. Und so versuche ich mich am Strand Punta Carola noch ein wenig aufzuwärmen und lasse dort den Tag ausklingen.

2 Kommentare zu „San Cristóbal – mein persönlicher Inselfavorit

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